Bindungsphobie beenden

Bindungsangst überwinden

Verlustangst besiegen

Bei der Bindungsangst, auch als Bindungsphobie bekannt, haben Betroffene Angst von einer anderen Person emotional verletzt zu werden.

Grundsätzlich kann eine Befürchtung oder die Angst durch eine andere Person emotional verletzt, gekränkt bis zur Angst verlassen zu werden ganz normal sein. So hat diese Angst im herkömmlichen Rahmen auch eine Schutzfunktion inne, um sich nicht auf jede Person, auch wenn es sympathische Übereinstimmungen gibt, einlassen zu wollen.

Allerdings das Gefühl, welches Betroffene von Bindungsangst oder der Bindungsphobie empfinden kommt - selbst bei höchster sympathischer Übereinstimmung - in einem solch überhöhten Rahmen vor, dass ab einem bestimmten Entwicklungsstadium einer Beziehung eine sich tiefer entwickelnde Nähe aktiv vermieden wird.

Dies ist der Zeitpunkt, ab dem Bindungsängstliche abweisend, kühl und unerreichbar wirken können. Dies ist oftmals stark konträr zu einer offenen & vertrauten Anfangszeit.

Selbstverständlich ist klar, dass nach einer Anfangsphase des Verliebtseins vorkommende Schmetterlinge im Bauch vergehen, aber nicht ersatzlos, sondern herkömmlich im Stande ist sich z.b. für die Familiengründung & Co zu tieferer Liebe zu entwickeln.

Jedoch wird genau dieses menschliche Bedürfnis eines tiefen Bündnisses zu einer eigenen kleinen harmonischen Familie durch die Bindungsangst unterbunden.

Sicher ist, Bindungsphobiker haben i.d.R. auch ein natürliches Bedürfnis zur Zweisamkeit & Bindung, jedoch ist das menschliche Bedürfnis zum Freisein ab Zeitpunkt x pathologisch hoch, teils sogar so, dass Nähe zu Panikattacken führt. 


So wird dieses "FreiSeinWollen" während einer an sich intakten Beziehung oft mit dem Argument: Des sich eingeengt Fühlens! verargumentiert, indem sich dann gegen die Fortführung der Beziehung entschieden wird.

In "jungen Jahren" können Bindungsängstliche diese Argumentation noch als wahrheitsgetreue Tatsache empfinden, sodass jene für sich selbst noch keinen Verdacht von psychischer Krankheit schöpfen.


Wenn jedoch die Bindungsangst weiter verdeckt sein Unwesen treibt oder selbst bei Verdacht später verdrängt wird, so ist als Folge beim Älter werden und später im Alter Alleinsein bis zur Einsamkeit vorprogrammiert. Dafür sind Menschen als soziale Wesen bzw. "Herdentiere" einfach nicht gemacht. Leid ist die Folge.

Klar ist, oben genanntes Verhalten tritt bei manchen Betroffenen mehr und bei anderen weniger ausgeprägt auf. Und ja, selbstverständlich gibt es noch andere als die oben benannte Variation.



Fazit: Bindungsphobiker vermeiden auf Dauer tiefere Zweisamkeit oder gehen Sie erst garnicht oder sehr erschwert ein, weil sie im schlechtesten Fall fürchten später ohnehin verlassen zu werden. Folge: Sie können kein Vertrauen aufbauen. Somit ist die Bindungsangst eine Schutzmauer vor der Verlustangst.    


Wenn man sich schlussendlich anguckt, wie sich das bei den Geschlechtern aufteilt, so betrifft die Bindungsangst eher Männer und Frauen sind häufiger von Verlustängsten betroffen.

Die Ursache beider Störungsbilder sind in aller Regel frühkindliche Erfahrungen mit der ersten Bezugsperson und dem dabei entwickelten Bindungsstil.

Klar ist, umso früher Sie die Bindungsangst überwinden, desto sicherer ist das Gelingen auf ein normales Mass gewisser Befürchtungen vor einer Bindung zu kommen. Die bewährte Verhaltens- und Hypnosetherapie eines erfahrenen Therapeut:In ebnet *zügig den Weg.

Jetzt Hilfe unverbindlich anfragen.

Bindungsphobie ursachen

Ursachen von Bindungsangst

Die ursächlichen Faktoren von Bindungsangst können sein:

  • Die Herkunftsfamilie bildet keinen Ort der Fürsorge, Geborgenheit & Sicherheit
  • Langanhaltendes und/oder intensives Trennungsvorhaben der Eltern ohne Vollzug
  • Aus heiterem Himmel oder plötzliches Trennungsgeschehen der Eltern
  • Wenig bis kaum Zuwendung der Eltern 
  • Der Verlust von Eltern durch Trennung oder Tod
  • Bezugspersonen vermitteln zu hohe Erwartungen bei Kindern 
  • Helikopter-Eltern erdrücken ihr Kind mit Fürsorge
  • Narzistische Eltern nutzen Ihre Kinder massiv zu ihrem eigenen Vorteil
  • Traumatische Erfahrungen durch Missbrauch durch eine Bezugsperson
  • Rollentausch, indem Kinder Verantwortung für die Eltern übernehmen müssen 

Je nach Situation und gestalten Wollen des eigenen Lebens ist es sinnvoller in die eigene Datenbank therapeutisch geführt reinzugehen und die entstandene Bindungsangst zu bekämpfen und sie zu überwinden. Hilfe holen lohnt sich.

 

ANGST VOR Bindung

Leide ich unter einer Bindungsangst?

Die folgenden Fragen können erste Anhaltspunkte dafür geben, ob Sie an einer Bindungsangst leiden:

  1. 1
    Bist Du zu Beginn einer anbahnenden Beziehung Händchen halten gegenüber eher abgeneigt und hast das Gefühl noch Zeit zu benötigen?
  2. 2
    Sobald Du Dich entschieden hat, bist Du dann am Anfang einer Beziehung euphorisch, wenig später aber Überfordert und hast das Bedürfnis Dich zurückzuziehen?
  3. 3
    Fühlst Du Dich durch das Bedürfnis von Nähe und dann wieder der Wunsch nach Distanz hin u. hergerissen, aber es ist richtig so?  
  4. 4
    Sagst Du romantische Verabredungen kurzfristig und öfter ab?
  5. 5
    Hältst Du einen tiefer werdenden Kontakt zwischendurch sehr kurz oder brichst ihn gar ab?
  6. 6
    Vermeidest Du - ob freundschaftliche oder partnerschaftliche - tiefergehende Beziehungen? 
  7. 7
    Hast Du irgendwie viele leichte Bekanntschaften, um die Du Dich gern kümmerst, auch wenn es Dein Terminplan strapaziert?
  1. 8
    Hast Du den Gedanken, dass irgendwo da draussen doch noch ein besserer Partner auf Dich wartet?
  2. 9
    Signalisiert Dir Dein Partner, dass er sich mehr Nähe von Dir wünscht und Du Dich dabei aber eingeengt fühlst?
  3. 10
     Stellst Du fest, dass Du doch irgendwie lieber alleine bist?
  4. 11
    Zettelst Du Konflikte an?
  5. 12
    Merkst Du, wie Du körperliche Nähe vermeidest?
  6. 13
    Rückzug und Abweisung nach Sex
  7. 14
    Meidest Du tief in Dir partnerschaftliche Zukunftsplanung ?
  8. 15
    Bereitet Dir ein Zusammenzug Unwohlsein ? 

*Wenn Du 3-4 der Fragen mit JA beantwortet hast, so solltest Du Dir ärztlichen oder therapeutischen Rat einholen.

sprech- oder redeANGST Behandlung 

Unsere Therapie-Methoden gegen Logophobie

  • Gesprächstherapie & Tiefenpsychologie
  • Verhaltenstherapie 
  • Verhaltenstherapie unter Hypnose
  • Virtuelle Verhaltenstherapie (Neu: Virtual Reality)
  • Systemische Therapie
  • Hypnose & Hypnosetherapie
  • Analytik unter Hypnose
  • Neurolinguistic-Programming (NLP) u.w.

*Behandlungsleitsatz: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich (Kurzzeit-Therapie)

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