Angst vor öffentlichen plätzen beenden

Agoraphobie besiegen  

Agoraphobie besiegen

Bei der Agoraphobie, der Angst vor öffentlichen Plätzen, die meist ab 30. Jahren beginnt und häufiger Frauen als Männer betrifft, haben Betroffene Angst vor Situationen in der Öffentlichkeit, innerhalb derer Flucht, Hilfe oder Rettung im Notfall unerreichbar erscheint.

Beispielhafte Situationen können Menschenansammlungen oder auch nur geschlossene Orte sein wie ein Fahrstuhl.

Da Agoraphobiker in besagten Situationen einer übermässigen Hilfsbedürftigkeit bedürfen kommt oft die Angst alleine zu verreisen hinzu, ob mit Bus & Bahn, dem Auto oder dem Flugzeug.

Grundsätzlich lassen sich Betroffene noch in Agoraphobiker ohne oder mit Panikattacken unterscheiden.

Bei der Agoraphobie ohne Panikattacken befürchten Betroffene eher peinliche Situationen vor anderen Menschen zu erleben, zum Beispiel vor Angst schweissnass zu sein oder sich einzunässen. Daher versuchen Betroffene immer nach dem Betreten eines öffentlichen Raumes sich in der Nähe eines Fluchtweges oder Ausgangs zu befinden.

Bei einer Agoraphobie mit Panikattacken ist es weniger der Scham vor Angstanfällen und deren peinliche Folgen, sondern vielmehr die Befürchtung keine Hilfe zu erhalten und infolge der körperlichen Symptome wie Schwindel mit Folge von Ohnmachtsgefühlen oder durch Herzbeschwerden sterben zu können.

Summa summarum kann das für Betroffene so ablaufen, als ob man völlig neben sich steht oder sich in einem Film fühlt. Anders ausgedrückt Kontrollverlust mit Bezugsverlust zur Realität.

Daher praktizieren Agoraphobiker im Alltag in aller Regel ein starkes Vermeidungsverhalten, indem zwar eine Fahrt mit dem Fahrstuhl noch ganz gut vermieden werden kann, jedoch führt die Erwartungsangst häufig zu sozialem Rückzug, einem sogenannten Isolationsverhalten. 

Dies kann je nach Stadium die moderate Einengung des persönlichen Bewegungsradiuses bedeuten bis zum nicht verlassen des Hauses. Hierdurch wird letztlich auch die Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben stark in Mitleidenschaft gezogen oder gar ganz zerstört. 

Umso früher Sie sich als Agoraphobiker gegen diese Existenzbedrohung helfen lassen, desto sicherer.

Jetzt Hilfe unverbindlich anfragen.

ANGST VOR ÖFFENTLICHEN PLÄTZEN selbsttest

Leide ich unter einer Agoraphobie?

Die folgenden Fragen können erste Anhaltspunkte dafür geben, ob Sie an einer Agoraphobie leiden:

  1. 1
    Vermeiden Sie private- oder berufliche Orte die Sie nicht kennen? 
  2. 2
    Sind Freizeitaktivitäten wie Kino-, Fest- oder Konzertbesuche allmählich weniger geworden? 
  3. 3
    Vermeiden Sie weite Reisen, erstrecht alleine?
  1. 4
    Haben Sie während der Nutzung eines öffentlichen Ortes, wie einem Fahrstuhl, zittrige Hände, schlägt Ihr Puls höher, haben Sie Schweißausbrüche oder Panikattacken
  2. 5
    Haben Sie Angst vor Menschenansammlungen wie auf einem beliebten Weihnachstmarkt, Karnevalsumzüge, Festspiele oder große Sportveranstaltungen?

*Wenn Sie 1-2 der Fragen mit JA beantwortet haben, so sollten Sie sich ärztlichen oder therapeutischen Rat einholen.

ANGST VOR ÖFFENTLICHEN PLÄTZEN Behandlung 

Unsere Therapie-Methoden gegen Agoraphobie

  • Gesprächstherapie & Tiefenpsychologie
  • Verhaltenstherapie 
  • Verhaltenstherapie unter Hypnose
  • Virtuelle Verhaltenstherapie (Neu: Virtual Reality)
  • Systemische Therapie
  • Hypnose & Hypnosetherapie
  • Analytik unter Hypnose
  • Neurolinguistic-Programming (NLP) u.w.

*Behandlungsleitsatz: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich (Kurzzeit-Therapie)

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